Fahrradgottesdienst

Kette gerissen, keine Luft im Reifen, kein Strom mehr im Akku. Kein Wunder, dass die Räder der Ministranten Sebastian, Josef und Tim nicht in die Stadtpfarrkirche einfahren konnten. Dort waren Werkstätten aufgebaut, in denen Zoe, Ena, Charlotte, Magdalena und Katharina sich der Probleme annahmen. „Gemeinschaft wiederherstellen, sich öffnen für den heiligen Geist und auch mal eine Auszeit nehmen, das kann uns neuen Antrieb geben“, deutete Stadtpfarrer Herbert Gugler die Reparaturen.
Die Räder hatten nun wieder Antrieb und was das bewirken kann, wurde dann mit Wheely, Back Wheel Hop und dem Einrollen mit dem E-Bike in die Stadtpfarrkirche gezeigt. „Wir haben eifrig geübt“, so Mesner Martin Ruhland, der selber begeisterter Biker ist. Für die passende musikalische Gestaltung sorgte ein Projektor unter der Leitung von Christoph Stiglmeir. Er hatte eigens das Lied „Ja, mir san mim Radl da“ christlich umgetextet. Die über 400 Mitfeiernden freuten sich, nach der Messfeier bei einem Radlerumtrunk, ausgerichtet vom Pfarrgemeinderat, noch zusammenbleiben zu können. Auf dem Danhauserplatz wurden außerdem die 200 mitgebrachten Zweiräder gesegnet und wurden mit einem Aufkleber mit dem Bild des heiligen Christophorus bezeichnet.

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